Nicht ständig auf der "grünen Wiese" bauen

"Alternativ schlägt der BUND vor, nach dem Motto "Innenentwicklung vor Außenentwicklung" zu verfahren: Vorhandene Strukturen (Brachen, Bausubstanz etc.) in den Gemeinden sollten nachhaltig genutzt werden statt immer neue Flächen auf der "grünen Wiese" auszuweisen.

Eine solche Planungspolitik bietet attraktive und anspruchsvolle Möglichkeiten zur Weiterentwicklung von Wohnen, Arbeiten, Handeln und Freizeit. Auch für die Mobilität ist es sinnvoll, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur zu nutzen und weiter zu optimieren, statt neue Siedlungs- und Gewerbeflächen aufwändig, kostspielig und umweltzerstörend zu erschließen."


https://www.bund.net/lebensraeume/flaechenverbrauch/


Bodenwelten - eine sehr interessante Webseite


"Böden sind einzigartig. Diese Seite zeigt die Vielfalt, die sich unter der Bodenoberfläche verbirgt. Wollen Sie wissen, welche unterschiedlichen Typen von Böden es gibt, was auf den Böden wächst und auf welchem Gestein sie entstanden sind, dann besuchen Sie die Bodenexkursionen in Bodenwelten."


https://www.bodenwelten.de/navigation/bodenfunktionen


Stephen Emmott:  Zehn Milliarden


»Ein zugespitzter Weckruf, der wachrüttelt.«

Gerhard Klas, Deutschlandfunk

 

Inhalt

2013 prophezeite Stephen Emmott den Kollaps unserer Welt: Rohstoffmangel, Klimakrise, und bald sind wir zehn Milliarden. Eine Prophezeiung, die von Jahr zu Jahr realistischer wird und jetzt Millionen Menschen weltweit zum Demonstrieren auf die Straße treibt. Zehn Milliarden ist zum Buch einer Bewegung geworden und erscheint nun in erweiterter Neuausgabe.

Dies ist ein Buch über uns.

Es ist ein Buch über Sie, Ihre Kinder, Ihre Eltern, Ihre Freunde. Es geht um jeden Einzelnen von uns. Und um unser Versagen. Unser Versagen als Individuen, das Versagen der Wirtschaft und das unserer Politiker.

Es geht um den beispiellosen Notfall planetarischen Ausmaßes, den wir selbst geschaffen haben.

Es geht um unsere Zukunft.


https://www.suhrkamp.de/buecher/zehn_milliarden-stephen_emmott_47084.html


Maja Göpel: Die Welt neu denken

Unsere Welt neu denken

Maja Göpel


Eine Einladung


Der Nr.-1-Bestseller, »das Buch der Stunde« ARD, ttt

Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft – scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Wo liegt der Weg zwischen Verbotsregime und Schuldfragen auf der einen und Wachstumswahn und Technikversprechen auf der anderen Seite? Diese Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen – darin besteht die Einladung, die Maja Göpel ausspricht.

»Maja Göpel zählt zu Deutschlands einflussreichsten Ökonominnen.« FAZ


https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/unsere-welt-neu-denken-9783550200793.html


DNR Deutscher Naturschutzring


03.07.2020 – Der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der NABU kritisieren in ihren Stellungnahmen den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Mobilisierung von Bauland. Dieser birgt die Gefahr, dass zu viele Flächen Neubaugebieten zum Opfer fallen. Der Bund deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) moniert, dass es zu wenige Impulse für die Klimaanpassung gebe.

Aus Sicht des DNR wird die Gesetzesnovelle den gesellschaftlichen Anforderungen für eine moderne und nachhaltige städtebauliche Entwicklung nicht gerecht. Es fehlten bauliche Standards, um Flächen zu schonen und Böden zu schützen. Ebenso gebe es keine Regeln für Klimaschutz, für den Schutz der biologischen Vielfalt und des Stadtgrüns, für Energieeffizienz und für die Umsetzung der Verkehrswende. Daher lehnt der DNR die Fortführung des entsprechenden Paragrafen 13b Bundesbaugesetz (BauGB) ab und fordert eine ersatzlose Streichung.

Auch der NABU spricht sich in seiner Stellungnahme zur Novelle des Baugesetzbuches gegen die geplante Verlängerung des Paragrafen 13b aus. Dieser Paragraf beschleunige die Ausweisung von Neubaugebieten und sollte ursprünglich Ende 2019 auslaufen. Nun liege ein Gesetzentwurf vor, der die umstrittene Regelung mit verlängerter Befristung im Baugesetz festschreiben soll.

„Paragraf 13b fördert unkontrollierten, beschleunigten Flächenverbrauch. Der Schutz unbebauter Landschaft wird so dauerhaft geschwächt. Das kann es nicht sein“, warnte NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger. „Schon jetzt werden in Deutschland pro Tag 56 Hektar Fläche versiegelt. Mit der Novelle des Baugesetzbuches könnte der Flächenverbrauch weiter hochgetrieben werden. Wir müssen den Verbrauch von Wiesen, Feldern und Wäldern dringend eindämmen.“



https://www.dnr.de/







(...) Der Bedeutung der Einnahmen für die Selbstverwaltung der Gemeinden entspricht es, dass das Grundgesetz und die Landesverfassung auch nähere Bestimmungen über die Einnahmearten des Gemeindehaushalts treffen. Aus der Sicht der Kommunen wäre es im Hinblick auf das Selbstverwaltungsrecht sicherlich ideal, wenn der Finanzbedarf eigenverantwortlich aus Steuern gedeckt werden könnte.


Wegen der sehr großen Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden sieht bereits das Grundgesetz ein Mischsystem aus eigenen Steuern (insbesondere Grundsteuer und Gewerbesteuer) und der Beteiligung an bestimmten Steuern im Rahmen von Steuerverbünden (Gemeindeanteile an der Einkommensteuer und Umsatzsteuer, Beteiligung am Landesanteil der Gemeinschaftsteuern) vor. Dies ermöglicht eine flexiblere und aufgabengerechtere Aufteilung der Steuern. Die Gemeinden geraten dabei nicht in die Abhängigkeit einer einzigen Steuer. (...)

Ganz besonders möchten wir diese Vortragsfolien von Dr. Thilo Sekol empfehlen. Dort werden anschaulich und mit vielen Grafiken und Abbildungen die  Finanzverhältnisse und Einnahmesituationen von Gemeinden beschrieben. Herr Sekol ist Bürger von Hirschberg; einem kleinen Dorf am Rande der Bergstraße und hat in den letzten Jahren mehrere Fachbücher veröffentlicht.


Hirschberg, ein Dorf mit knapp 10.000 Einwohnern, soll übrigens ein 10ha großes Gewerbegebiet bekommen; darüber entscheiden die Bürger von Hirschberg in einem Bürgerentscheid am 14.03.2021!


Hier können Sie sich ein Bild zu den Umweltuntersuchungen rund um das geplante Interkommunale Gewerbegebiet, und, wen es interessiert auch zu den geplanten Wohnbaugebieten in Donzdorf und seinen Teilorten machen.

Hier ist die Quelle für die prognostizierten zukünftig entstehenden Arbeitsplätze im geplanten Interkommunalen Gewerbegebiet.


"Der „Gewerbepark Lautertal“ umfasst eine Fläche von 28,00ha. Durch die erläuterten Berechnungen ist demnach von einem Zuwachs an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Gewerbebranchen von 28,00ha x 23,74 Beschäftigten pro Hektar auszugehen. Dies ergibt einen prognostizierten Zuwachs von 665 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten für den gesamten Gemeindeverwaltungs-verband durch den Gewerbepark Lautertal."

Kein Gewerbepark Lautertal